{"id":80,"date":"2019-12-13T08:46:00","date_gmt":"2019-12-13T08:46:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hendrikjewangemann.de\/?page_id=80"},"modified":"2020-02-26T09:40:41","modified_gmt":"2020-02-26T09:40:41","slug":"presse","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/hendrikjewangemann.de\/?page_id=80","title":{"rendered":"Presse"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">&#8222;Moderne&nbsp;Menschen&#8220; &#8211; &#8222;Von&nbsp;heute&nbsp;auf&nbsp;morgen&#8220; <br>(Arnold\u2011Sch\u00f6nberg\u2011Trilogie)<\/h2>\n\n\n\n<p><em>\u2026 doch vor allem lebt diese au\u00dfergew\u00f6hnlich gelungene Interpretation von der stimmlich ebenso wie darstellerisch brillanten Hendrikje&nbsp;Wangemann als Die&nbsp;Frau und von Wolfgang&nbsp;Newerla als Der&nbsp;Mann.<br> Wangemann erfasst die Dramatik der Rolle zwischen der halb gespielten, halb ernst gemeinten Sehnsucht nach dem Abenteuer mit dem modernen, einf\u00e4ltig-hohlen und nur auf sich bezogenen Operns\u00e4nger (Tenor) und dem dr\u00f6gen kleinb\u00fcrgerlichen Ehealltag, der sie zu zerm\u00fcrben droht, mit au\u00dferordentlicher szenischer Pr\u00e4senz und stimmlicher Authentizit\u00e4t. Die schwierige Partie interpretiert sie mit staunenswerter \u00dcberzeugungskraft \u2026 <\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Leipzig Almanach, 2008, Sebastian Schmideler<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">&#8222;Pierrot\u00a0Lunaire&#8220; <br>(Arnold\u00a0Sch\u00f6nberg)\/ Ballettpremiere<\/h2>\n\n\n\n<p><em>Hier beim &#8222;Pierrot Lunaire&#8220; wird auch die Musik dem hohen Anspruch gerecht.<br> Hendrikje Wangemann trifft genau jenen r\u00e4tselhaft-zauberischen Ton zwischen Sprache und Gesang, den Sch\u00f6nberg ersann \u2026 <\/em><\/p>\n\n\n\n<p>LVZ, 2006 Peter Korfmacher<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">&#8222;Die\u00a0menschliche\u00a0Stimme&#8220; <br>(Francis\u00a0Poulenc)<\/h2>\n\n\n\n<p><em>\u2026 wie s\u00fcchtig lauscht die betrogene Geliebte der unh\u00f6rbaren Stimme aus der Telefonmuschel, in ihren weichen und doch festen Sopran alles von wehm\u00fctiger Erinnerung, h\u00f6chster Erregung, Bitten und Zusammenbruch legend.<br> \u2026 Hendrikje Wangemann versteckt die Verzweiflung so eindringlich, dass sie sichtbar und lebensbedrohlich wird. Zwischen psychodramatitscher Intensit\u00e4t und lyrischer Ruhe liegt das faszinierende Timbre ihrer Stimme, die alle denkbaren Emotionen durchl\u00e4uft: schmeichelnd und verst\u00e4ndnisvoll, ankl\u00e4gerisch vorwurfsvoll, gespielt k\u00fchl, z\u00e4rtlich und liebevoll, bettelnd und verzweifelt \u2026 <\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Leipzig Almanach 2004, Johanna Gross<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u2026 Dem Titel entsprechend wird in Poulencs lyrischer Trag\u00f6die auf eine \u00e4u\u00dfere Handlung nahezu verzichtet und die innere Entwicklung der Verlassenen vor allem \u00fcber ihre menschliche Stimme zum Ausdruck gebracht. Folglich lebt diese Monooper von der Frau, in deren Rolle sich Hendrikje Wangemann als Idealbesetzung in darstellerischer und stimmlicher Hinsicht erweist. Zu Beginn bewegt sie sich \u00e4hnlich Rilkes Panther ziellos in dem nach hinten durch Gitterst\u00e4be begrenzten, halbrunden B\u00fchnenraum und zeigt aus dieser Anfangssituation im Verlauf der gut vierzigmin\u00fctigen Kammeroper einen best\u00e4ndigen Wandel der Emotionen, der durch eine stimmige Lichtregie unterst\u00fctzt wird: Aufbl\u00fchend, wenn das Telefon l\u00e4utet, im gr\u00fcnen Ohrensessel Geborgenheit suchend, die der einstige Geliebte ihr im Gespr\u00e4ch verweigert, eine elegische Haltung einnehmend, w\u00e4hrend sie an das verlorene Gl\u00fcck zur\u00fcckdenkt. Hendrikje Wangemann gestaltet bis ins kleinste Detail glaubw\u00fcrdig und mit immensem K\u00f6rperbewusstsein die gebrochene Frau, die sich in den letzten f\u00fcnf Jahren nur \u00fcber die Beziehung zu ihrem Geliebten definiert hat und nun die Schuld f\u00fcr das Scheitern der Beziehung in ihrem eigenen Alterungsprozess sucht. Erstaunlich ist hierbei, wie sie die gr\u00f6\u00dfte psychische Verletztheit parallel zu einem Kraft und St\u00e4rke suggerierenden stimmlichen Ausdruck am Telefon verk\u00f6rpert.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ingo Rekatzky, Theater der Zeit, 2004<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">&#8222;Nachtwache&#8220; <br>(J\u00f6rg\u00a0Herchet) \u2013 UA<\/h2>\n\n\n\n<p><em>\u2026 Personenbeziehungen realistisch hautnah ausspielen zu lassen, war Berghaus&#8216; Regiesprache noch nie, und auch diesmal inszenierte sie ein t\u00e4nzerisch-pantomimisch stilisiertes Bewegungstheater. Annette Markert als Rosalie und Hendrikje Wangemann als Anila sind ihr dabei hervorragende Protagonistinnen. Den beiden Frauen gelang die \u00fcberzeugendste, weil trotz aller Stilisierung noch pers\u00f6nlich erw\u00e4rmte Darstellung. Ihre sch\u00f6nen Stimmen sind die reinste Freude \u2026 <\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Sendung Rias Berlin\/ Classik-Talk Irene T\u00fcngler, 1993<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">&#8222;Cos\u00ec\u00a0fan\u00a0tutte&#8220; <br>(Wolfgang\u00a0Amadeus\u00a0Mozart)<\/h2>\n\n\n\n<p><em>\u2026 Die Akteure begeistern durchweg, musikalisch wie darstellerisch. Gerade Despina (Hendrikje Wangemann), die gute Seele im b\u00f6sen Spiel: Als Inkarnation der Koketterie h\u00e4lt sie mit weiblicher List die F\u00e4den in der Hand, freut sich mit discot\u00e4nzerischen Gesten des Frohlockens und gestaltet das Finale gar als eigene Revue\u2026..<br> Szenenapplaus und berechtigte Bravos f\u00fcr ein funkenspr\u00fchendes Feuerwerk sch\u00f6ner Stimmen und geistreicher Einf\u00e4lle am Ende des Jahres.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>LVZ, Marcus Erb-Szymanski 1999<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">&#8222;Don\u00a0Giovanni&#8220; <br>(Wolfgang\u00a0Amadeus\u00a0Mozart)<\/h2>\n\n\n\n<p><em>\u2026 M\u00f6wes gibt keinen unwiderstehlichen Verf\u00fchrer, sondern einen notgeilen Bock, den die Libido zum Au\u00dfenseiter macht.<br> So ist es nur schl\u00fcssig, dass er keinen Treffer landet, auch wenn Zerlina [Hendrikje Wangemann] \u2013 stimmlicher und darstellerischer Glanzpunkt \u2013 sich gern auf ein Techtelmechtel mit dem hohen Herren einlie\u00dfe.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>LVZ, Peter Korfmacher, 1994 <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u2026 in dem international zusammengesetzten S\u00e4ngerensemble gibt es nicht einen einzigen schwachen Punkt!<br> \u2026 die fabelhafte Donna Anna von Adina Nitescu &#8212; oder eine verf\u00fchrerisch kesse, gesanglich nur so funkelnde Zerlina von Hendrikje Wangemann \u2026 <\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Neue Zeit, Eckard Schwinger, 1994<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">&#8222;La\u00a0Boh\u00e9me&#8220; <br>(Giacomo\u00a0Puccini)<\/h2>\n\n\n\n<p><em>\u2026 Also den S\u00e4ngern kann man ein uneingeschr\u00e4nktes Lob aussprechen. Udo Zimmermann hat wirklich einen ganz ausgepr\u00e4gten Instinkt f\u00fcr gute Stimmen \u2026 Er hat f\u00fcr diese Boh\u00e9me ganz junge fabelhafte S\u00e4nger mit kr\u00e4ftigen, unverbrauchten sch\u00f6nen Stimmen engagiert \u2026 ganz vorz\u00fcglich ist die Musetta der Hendrikje Wangemann. Sie bleibt der Rolle an Impulsivit\u00e4t und Erotik nichts schuldig.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Dieter David Scholz, Fr\u00fchkritik SFB 1991<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u2026 Hendrikje Wangemann verleiht ihrer Musetta nicht nur flatterhafte, sondern gibt ihrem Spiel auch sehr menschliche, teils tragische Z\u00fcge \u2026 <\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Rolf Richter, LVZ 1991<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u2026 der Jubel hat Premierenformat, schlie\u00dft alle Beteiligten, die erotische Musetta Hendrikje Wangemanns, die Boh\u00e9me-WG Nikolay Borchev, Nicolas Teste, Roberto Tagliavini mit ein.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>LVZ, Peter Korfmacher Wiederaufnahme 2006<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Moderne&nbsp;Menschen&#8220; &#8211; &#8222;Von&nbsp;heute&nbsp;auf&nbsp;morgen&#8220; (Arnold\u2011Sch\u00f6nberg\u2011Trilogie) \u2026 doch vor allem lebt diese au\u00dfergew\u00f6hnlich gelungene Interpretation von der stimmlich ebenso wie darstellerisch brillanten Hendrikje&nbsp;Wangemann als Die&nbsp;Frau und von Wolfgang&nbsp;Newerla als Der&nbsp;Mann. 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